Edition 'Willy Brandt – Berliner Ausgabe'
Die Berliner Ausgabe richtet sich in erster Linie an eine breite historisch-politisch interessierte Öffentlichkeit, ohne dass der Anspruch auf wissenschaftliche Zuverlässigkeit aufgegeben wird. Sie ist nicht als bloße Dokumentensammlung konzipiert. Vielmehr will sie dem Leser den Zugang zum Leben und zur Politik Willy Brandts sowie zu wesentlichen Abschnitten der Geschichte des 20. Jahrhunderts erleichtern. Sie soll zugleich ein Anreiz zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Periode der Zeitgeschichte sein, die auf das Engste mit dem Namen Willy Brandt verbunden ist.
Die Edition gliedert sich nach zeitlichen und thematischen Gesichtspunkten. In den einzelnen Bänden werden die verschiedensten Quellen – darunter Briefe, Notizen, Interviews, Tagebuchaufzeichnungen, Redemanuskripte und Memoranden Willy Brandts – zusammengeführt. Bislang unbekannte Überlieferungen aus dem Willy-Brandt-Archiv und anderer Archive im In- und Ausland vermitteln neue Erkenntnisse und geben Impulse für die weitere Zeitgeschichtsforschung. Jedem Band ist eine ausführliche und gut verständliche thematische Einführung vorangestellt. Die Bearbeiter setzen sich hierbei auch kritisch mit der jeweils behandelten politischen Leistung Brandts auseinander und ordnen die edierten Quellen in ihren zeithistorischen Gesamtzusammenhang ein.
Die 1998 begonnene Edition 'Willy Brandt- Berliner Ausgabe' wird von den Professoren Helga Grebing, Gregor Schöllgen und Heinrich August Winkler herausgegeben. Alle Bände der Berliner Ausgabe sind im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. (Bonn) erschienen und können über den Buchhandel bezogen werden (27,60 Euro pro Band), jetzt auch als Gesamtausgabe in einer Kassette (188 Euro.)
Die Stiftung bietet mit dem Gesamt-Personenregister für alle 10 Bände der Berliner Ausgabe ein hilfreiches Suchmittel "quer durch die Edition". Klicken Sie hier ...
Auch die
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