Hintergrund
Juni 1913

Die Balkankriege

 
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Die Abbildung zeigt eine zeitgenössische Postkarte ("Le combat gigantesque des euzones").

Im Ersten Balkankrieg (Oktober 1912 bis Mai 1913) der im Balkanbund zusammengeschlossenen Staaten Montenegro, Bulgarien, Serbien und Griechenland gegen die Türkei konnten sich die Bündnispartner weite Teile Mazedoniens einschließlich der ägäischen Inseln sichern. 

Wenig später kommt es über die Verteilung der Beute zum Streit. Am 29. Juni greift Bulgarien Serbien an. Rumänien, Griechenland, Montenegro und die Türkei schlagen sich auf die Seite des Angegriffenen. Bulgarien verliert diesen Zweiten Balkankrieg und muss alle im Ersten Balkankrieg erzielten Gebietsgewinne wieder abtreten (Friede von Bukarest im Juli 1913).

Fortan bildet Serbien die stärkste Macht auf dem politisch weiterhin labilen Balkan, dem „Pulverfass Europas“. Er wird ein Jahr später der Ausgangspunkt des Ersten Weltkrieges sein.




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