Erhard, Ludwig

Ludwig Erhard
* 4. Februar 1897
in Fürth
  5. Mai 1977
in Bonn

Beruf
Deutscher Politiker, Ökonom

(© AdsD)
 

Überblick
1916-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg
1919-1925 Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre
1928-1942 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware, Nürnberg
1942-1945 eigenes Konsumforschungsinstitut
1945/46 bayerischer Wirtschaftsminister
1947 Honorarprofessur an der Universität München; Leiter der Sonderstelle Geld und Kredit des bizonalen Wirtschaftsrates zur Vorbereitung der Währungsreform
1948 Direktor der Verwaltung für Wirtschaft der Bizone
1949-1977 Abgeordneter im Deutschen Bundestag
1949-1963 Bundeswirtschaftsminister und ab 1957 auch Vizekanzler in der Regierung Adenauer
1951 Verabschiedung des Mitbestimmungsgesetzes für die Montanindustrie
1952 Mitglied des Ministerrates der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)
1963-1966 Bundeskanzler
23. März 1966 Beitritt zur CDU, Rückdatierung auf 1963
1965 Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel
1966/67 Parteivorsitzender der CDU
1967-1977 Ehrenvorsitzender der CDU

Sonstiges
Verfasser von „Deutschlands Rückkehr zum Weltmarkt“ (1953), „Wohlstand für alle“ (1957), „Deutsche Wirtschaftspolitik“ (1962)

Siehe auch
EGKS
Soziale Marktwirtschaft