Europarat

Europarat
Gründung
5. Mai 1949

Sitz
Straßburg
 

Aufgabe
Förderung der Einheit und Zusammenarbeit der demokratischen Länder Europas auf den Gebieten Wirtschaft, Soziales, Kultur und Wissenschaft
Beitrag zur Demokratisierung und Durchsetzung der Menschenrechte

Mitglieder
Mitgliedstaaten: 46 (2006)
Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Estland. Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Moldawien, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien und Montenegro, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern

Struktur
Ministerkomitee als beschlussfassendes Organ umfasst alle 46 Außenminister bzw. ihre Ständigen Vertreter
Parlamentarische Versammlung als beratendes Organ hat 315 Mitglieder (und ebenso viele Stellvertreter) aus den nationalen Parlamenten
Leitung und Koordinierung der Aktivitäten der Organisation liegt beim Generalsekretär, für 5 Jahre von der Parlamentarischen Versammlung gewählt
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte als Kontrollorgan, Richter werden für 6 Jahre von Parlamentarischer Versammlung gewählt
Bisherige Generalsekretäre:
Terry Davis [2004-]
Walter Schwimmer [1999-2004]
Daniel Tarschys [1994-1999]
Catherine Lalumière [1989-1994]
Marcelino Oreja Aguirre [1984-1989]
Franz Karasek [1979-1984]
Georg Kahn-Ackermann [1974-1979]
Lujo Toncic-Sorinj [1969-1974]
Peter Smithers [1964-1969]
Lodovico Benvenuti [1957-1964]
Léon Marchal [1953-1956]
Jacques Camille Paris [1949-1953]

Tätigkeiten
Verabschiedung von Konventionen, z.B. Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte, Europäische Sozialcharta
Einsetzung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte als Kontrollorgan für die Einhaltung von Menschenrechten
Entsendung von Beobachtern, die die Verletzung von Menschen- und Grundrechten überprüfen