Gaus, Günter

Günter Karl Willi Gaus
* 23. November 1929
in Braunschweig
  14. Mai 2004
in Reinbek bei Hamburg

Beruf
Deutscher Journalist, Publizist, Diplomat und Politiker

 

Überblick
Studium der Germanistik und Geschichte
1950er und 60er Jahre journalistische Tätigkeit bei verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen
1961-1965 politischer Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“
10. April 1963 erste Ausstrahlung der Sendereihe „Zur Person“ mit Interviews von Politikern, Wissenschaftlern und Künstlern
1965-1968 Programmdirektor beim Südwestfunk
1966 Leiter des politischen TV-Magazins „Report“
1969-1973 Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“
1973/74 Staatssekretär im Bundeskanzleramt
1974-1981 nach Inkraftreten des Grundlagenvertrags Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin
1976-2001 Mitglied der SPD
Januar bis Mai 1981 Senator für Wissenschaft und Kunst in West-Berlin
Ab 1990 Mitherausgeber der Wochenzeitung „Freitag“
2001 Austritt aus der SPD

Sonstiges
„Zur Person. Von Adenauer bis Wehner“ (1987), „Widersprüche. Erinnerungen eines linken Konservativen“ (2004)
Auszeichnung mit dem Adolf-Grimme-Preis (1964/65), dem Deutschen Kritikerpreis (1991) und dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis (2001)

Siehe auch
Grundlagenvertrag
Ständige Vertretungen