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Aufgabe
  | Politische Polizei des NS-Regimes
|   | Erforschung und Bekämpfung aller ‚staatsgefährlichen Bestrebungen‘
|   | Erstellung von ‚Schutzhaftbefehlen‘ gegen verdächtige Personen
|   | Einweisung der Betroffenen in Konzentrationslager
|   | Instrument zur Verfolgung politisch Oppositioneller und Andersdenkender
|   | Bewachung der ausländischen Zivilarbeiter und Kriegsgefangenen |
Mitglieder 32.000 (1944)
Struktur
  | 1933 als eigene Behörde mit Weisungsrecht gegenüber der Ordnungspolizei gegründet
|   | Keiner wirksamen, gesetzlichen Kontrollinstanz unterworfen, sondern direkt Hermann Göring unterstellt
|   | 1934 Reinhard Heydrich als Gestapo-Leiter, während Heinrich Himmler als Chef der gesamten deutschen Polizei, die Gestapo zentralisiert
|   | Zentralisierung der Organisation
|   | 1936 Ernennung Himmlers zum "Reichsführer SS" (Chef der gesamten deutschen Polizei), d.h. Gestapo untersteht der Aufsicht der SS
|   | Zusammenfassung von Gestapo und Kriminalpolizei zur Sicherheitspolizei unter der Leitung Heydrichs, d.h. Kriminalpolizei wird der Gestapo untergeordnet
|   | 1939 Vereinigung von Sicherheitspolizei und Sicherheitsdienst im Reichssicherheitshauptamt der SS (RSHA)
|   | Anzahl Beschäftigte Gestapo-Zentrale: 1933: 200-300 Personen, 1942: 1100 Personen |
Tätigkeiten
  | Bekämpfung von tatsächlichen oder vermeintlichen Gegnern des NS-Regimes
|   | Effektives Überwachungssystem durch Spitzel und politisch, beruflich oder privat motiviertes Denunziantentum
|   | Einsatz von schrankenloser, willkürlicher Gewalt
|   | Während des 2. Weltkrieges setzt die Gestapo ihren Terror vor allem in den besetzten Gebieten ein und ist als Teil der Einsatzgruppen der SS für Misshandlungen und Morde an Juden, "Zigeunern", Partisanen, Kommunisten etc. verantwortlich
|   | Zuständigkeit für die Deportation der Juden aus allen besetzten Gebieten in die Vernichtungslager
|   | 1946 in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen zur verbrecherischen Organisation erklärt und verboten |
Siehe auch
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