Grass, Günter

Günter Grass
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* 16. Oktober 1927
in Danzig

Beruf
Deutscher Schriftsteller und Künstler

(© Florian K/GNU)
 

Überblick
1944-1946 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Luftwaffenhelfer; Kriegsgefangenschaft
1947/48 Steinmetzlehre in Düsseldorf
1948-1956 Graphik- und Bildhauerei-Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und an der Hochschule für Bildende Künste in West-Berlin
Seit 1957 Mitglied der „Gruppe 47“
1965/69/72 aktives politisches Engagement für die SPD, die er in den Bundestagswahlkämpfen unterstützt
1972 vorläufiger Rückzug aus dem politischen Leben
1982-1993 Mitglied der SPD
1983 Mitunterzeichner des „Heilbronner Manifest“, in dem Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler wegen der Nachrüstung öffentlich zur Wehrdienstverweigerung aufrufen
1989 Austritt aus der Akademie der Künste
1990 Öffentliche Stellungnahme gegen die Wiedervereinigung Deutschlands
1993 Austritt aus der SPD aus Protest gegen den Asylkompromiss
1997 Mitbegründer des „Willy-Brandt-Kreises“
1998 Unterstützung der SPD im Bundestagswahlkampf

Sonstiges
„Die Blechtrommel“ (1959), „Der Butt“ (1977), „Im Krebsgang“ (2002)
Auszeichnung mit dem Georg-Büchner-Preis (1965), Literatur-Nobelpreis (1999)

Siehe auch
Bruhns, Wibke
Gruppe 47
Sozialdemokratische Wählerinitiative