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  | Ab Sommer/Herbst 1933 errichte die SoPaDe, der Exilparteivorstand der SPD, rings um das nationalsozialistische Deutschland in grenznahen Orten des benachbarten Auslands so genannte Grenzsekretariate.
|   | Bei den Grenzsekretären handelte es sich meistens um ehemalige SPD-Funktionäre, die aus den Gebieten stammten, für die sie regional zuständig waren. Aufgrund dessen verfügten sie über entsprechende Kenntnisse der Region und ihrer Verhältnisse sowie über persönliche Verbindungen.
|   | Zu den Aufgaben der Grenzsekretariate zählten die Unterstützung lokaler Widerstandsgruppen, die Herstellung von Kontakten, der Schmuggel von Flugblättern, Broschüren und Zeitschriften nach Deutschland und die Sammlung möglichst detaillierter Informationen über die politische, wirtschaftliche und soziale Situation im nationalsozialistischen Deutschland. Diese Informationen bildeten die Grundlage für die von der SoPaDe herausgegebenen „Deutschland-Berichte“.
|   | Das System der Grenzsekretariate blieb bis 1938 weitgehend intakt, wenngleich die praktischen Arbeitsmöglichkeiten der Sekretäre im Laufe der Zeit zunehmend eingeschränkt wurden. |
Siehe auch
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