Groener, Wilhelm

Karl Eduard Wilhelm Groener
* 22. November 1867
in Ludwigsburg
  3. Mai 1939
in Bornstedt (bei Potsdam)

Beruf
Deutscher Militär und Politiker


Groener gilt als einer der wenigen Demokraten in der Armee während der Weimarer Republik

 

Überblick
1912 Ernennung zum Chef der Eisenbahnabteilung im Großen Generalstab
1916 Beförderung zum Generalleutnant, Chef des Kriegsamts im preußischen Kriegsministerium, stellvertretender Kriegsminister
1918 Nach Rücktritt Ludendorffs Ernennung zum 1. Generalquartiermeister in der Obersten Heeresleitung neben von Hindenburg
November 1918 Ebert-Groener-Pakt
1919 Plädieren für Annahme des Versailler Vertrags, kurzzeitig Chef des Hauptquartiers der Obersten Heeresleitung, dann Abschied aus der Armee
1920-1923 Verkehrsminister (parteilos)
1928-1932 Reichswehrminister
1931-1932 Reichsinnenminister

Sonstiges
Autor zahlreicher Schriften, u.a. „Lebenserinnerungen“ (1957)

Siehe auch
Ebert, Friedrich
Ebert-Groener-Pakt
Ludendorff, Erich
von Hindenburg, Paul
Weimarer Republik