Hilferding, Rudolf

Rudolf Hilferding
* 10. August 1877
in Wien
  10. Februar 1941
in Paris

Beruf
Österreichisch-deutscher Politiker, Publizist und marxistischer Theoretiker und Ökonom

 

Überblick
1896-1901 Studium der Medizin
1904-1923 Mitherausgeber der „Marx-Studien“
1907-1916 Redakteur des SPD-Zentralorgans „Vorwärts“
1917 Austritt aus der SPD, Übertritt in die USPD
1918-1923 Chefredakteur des USPD-Zentralorgans „Freiheit“
1922 Wiedeintritt in die SPD
1922-1928 Mitglied des SPD-Parteivorstandes
1924-1932 Mitglied des Reichstages
1923, 1928/29 Reichsfinanzminister
März 1933 Flucht aus Deutschland
1933-1937 Exil in der Schweiz (Zürich)
1934 Verfasser des „Prager Manifest“
Juni 1935 Ausbürgerung
1937-1940 Exil in Paris; Mitglied des Exilvorstands der SPD (SoPaDe)
1940/41 nach dem Einmarsch der Deutschen in Frankreich Flucht nach Südfrankreich
Februar 1941 Verhaftung und Auslieferung an die Gestapo; Folter; Tod im Gefängnis La Santé in Paris

Sonstiges
„Das Finanzkapital“ (1910)

Siehe auch
Gestapo
Prager Manifest
SOPADE
USPD
Vorwärts