Willy-Brandt-Biografie
Hintergrund
April 1925

Hindenburg kandidiert bei der Reichspräsidentenwahl

 
Quelle: nrw2000.de
Vereidigung Hindenburgs im Reichstag in Berlin








Bei der Reichspräsidentenwahl am 29. März 1925 konnte keiner der sieben Kandidaten die erforderliche Stimmenmehrheit auf sich vereinen. Am 8. April schließen sich daraufhin die Deutsche Nationale Volkspartei (DNVP), die Bayerische Volkspartei (BVP), die Deutsche Volkspartei (DVP) und der Bayerische Bauernbund zu einem „Reichsblock“ zusammen und benennen Generalfeldmarschall a. D. Paul von Hindenburg (parteilos), den „Sieger der Schlacht von Tannenberg“ (1914), zum gemeinsamen Kandidaten für den zweiten Wahlgang. Am 26. April wird von Hindenburg mit 48,3 % der abgegebenen Stimmen als Nachfolger Friedrich Eberts (SPD) zum neuen Reichspräsidenten gewählt.



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