Hintergrund
Oktober 1925

Internationale Konferenz von Locarno

 
Quelle: UN Library Geneva
Postkarte anlässlich der Konferenz in Locarno: „Pax et Labor Europae“ - Neben den Namen der Hauptstädte die Verhandlungsführer der jeweiligen Nationen

Am 5. Oktober 1925 treffen in Locarno (Schweiz) die Vertreter der deutschen Regierung unter Leitung von Reichskanzler Hans Luther (DVP) mit führenden Staatsmännern der Tschechoslowakei, Italiens, Belgiens, Großbritanniens und Polens zusammen, um über ein europäisches Sicherheitsabkommen zu beraten. Am 1. Dezember wird der „Vertrag von Locarno“ unterzeichnet werden. Er garantiert die Unverletzlichkeit der deutschen Westgrenze und sieht die Entmilitarisierung des Rheinlandes vor. Das Deutsche Reich und Polen erklären einen gegenseitigen Gewaltverzicht. Deutschland wird die Aufnahme in den Völkerbund zugesagt; es soll einen ständigen Sitz im Völkerbundrat erhalten.



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