KJVD

Kommunistischer Jugendverband Deutschlands
Gründung
1925

Auflösung
1933

Vorgänger
Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD)

 

Überblick
1918 Zusammenschluss kommunistischer Jugendgruppen zur Freien Sozialistischen Jugend
1920 Umbenennung in Kommunistische Jugend Deutschlands (KJD)
Ende 1920 Nach Vereinigung von KPD und USPD-Mehrheit Anschluss der „Sozialistischen Proletarierjugend“ an KJD
1925 Umbenennung in KJVD
1933 Verbot durch die Nationalsozialisten

Struktur
Der KJVD war die Jugendorganisation der KPD. Sie unterstützte die KPD in all ihren Aktionen. Die ideologische Grundlage des KJVD bildeten der Marxismus-Leninismus und der proletarische Internationalismus. Der Verband war Mitglied der 1919 gegründeten Kommunistischen Jugendinternationalen (KJI).
Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten wurden zwischen 1933-1945 viele Mitglieder ermordet, dennoch engagierten sich zahlreiche junge Kommunisten im Kampf gegen den Faschismus, sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern Europas. Der ehemalige Regierungschef der DDR, Erich Honecker, war Mitglied des KJVD.

Siehe auch
Honecker, Erich
KPD