Kiesinger, Kurt Georg

Kurt Georg Kiesinger
* 6. April 1904
in Ebingen/ Württemberg
  9. März 1988
in Tübingen

Beruf
Deutscher Politiker und Jurist

(© Bundesarchiv/Schaack)
 

Überblick
1919-1925 Lehrerausbildung am Katholischen Seminar in Rottweil
1925-1931 Studium der Philosophie und Geschichte in Tübingen sowie Rechts- und Staatswissenschaften in Berlin
1933-1945 Mitglied der NSDAP
1935-1945 Rechtsanwalt und Rechtslehrer in Berlin
1940-1945 Dienstverpflichtung in der Rundfunkabteilung des Reichsaußenministeriums, ab 1943 dort stellvertretender Abteilungsleiter
1945/46 Internierung durch die Alliierten, nach Haftentlassung Eintritt in die CDU
1949-1958, 1969-1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
Ab 1950 Mitglied im Parteivorstand der CDU
1950-1958 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarates
1954-1959 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses
1958-1966 Ministerpräsident von Baden-Württemberg
1966-1969 Bundeskanzler der Großen Koalition
1967-1971 Parteivorsitzender der CDU
7. November 1968 öffentlich geohrfeigt von Beate Klarsfeld wegen seiner Nazi-Vergangenheit
1971-1988 Ehrenvorsitzender der CDU

Sonstiges
Verfasser von „Dunkle und helle Jahre. Erinnerungen 1904-1958“ (1989), „Die Stellung des Parlamentariers in unserer Zeit“ (1981)

Siehe auch
Europarat
Große Koalition
NSDAP