Letzte Konferenz des Rates der Außenminister
Am 20. Juni 1949 endet in Paris die letzte Konferenz des „Rates der Außenminister“, den die Hauptsiegermächte des Zweiten Weltkrieges geschaffen haben, um regelmäßig über die Behandlung Deutschlands zu beraten. Die Konferenz ist an den mittlerweile unüberbrückbaren Gegensätzen zwischen Ost und West gescheitert.

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Außenministertreffen in Paris 1949 (v. li. n. re.): Dean Acheson (USA), Andrej Vyshinsky (UdSSR), Robert Schumann (Frankreich), Ernst Bevin (Großbritannien) |
Während die Sowjetunion eine Wiederbelebung des Alliierten Kontrollrates in Berlin forderte, schlugen die Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich den Beitritt der Länder in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) zum Geltungsbereich des kürzlich verabschiedeten Grundgesetzes vor. Am Ende der Konferenz können sich die Außenminister lediglich auf eine gemeinsame Erklärung verständigen, dass die Blockade Berlins beendet und die Freizügigkeit des Verkehrs in Deutschland wieder hergestellt sei.