  | Als Sohn Wilhelm Liebknechts schon in Jugend von gesellschaftlicher Ächtung von Sozialdemokraten geprägt
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  | 1890-1893 Jura- und Nationalökonomiestudium in Leipzig und Berlin
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  | August 1900 Eintritt in die SPD
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  | 1901-1913 Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung
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  | 1907 Auf Grund der Programmschrift „Militarismus und Antimilitarismus“ Verurteilung zu eineinhalb Jahren Festungshaft wegen Hochverrats
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  | Seit 1908 Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses
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  | 1912 Mitglied des Reichstags, radikal antimilitaristische Position
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  | 1914 Liebknecht lehnt als einziger Abgeordneter Bewilligung weiterer Kriegskredite ab. Dies führt zum Bruch mit SPD-Führung, er wird zum Militärdienst einberufen. Entgegen den Bestimmungen führt er politische Betätigung fort („Gruppe Internationale“, später „Spartakusbund“), er wird zur Symbolfigur der Kriegsgegner, aber auch Angriffsziel im Reichstag und der Öffentlichkeit.
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  | 1916 Zusammen mit Rosa Luxemburg Herausgabe der „Spartakusbriefe“
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  | 1916 Ausschluss Liebknechts aus sozialdemokratischer Reichstagsfraktion
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  | Juni 1916 Nach Antikriegskundgebung Verhaftung und Verurteilung zu vier Jahren Zuchthaus, wird aber 1918 begnadigt
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  | 1918 Liebknecht und Luxemburg übernehmen Führung des „Spartakusbundes“, er lehnt Zusammenarbeit mit SPD und USPD ab
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  | 9. November 1918 Proklamation der „freien sozialistischen Republik“
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  | Dezember 1918/Januar 1919 Mitbegründer der KPD
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  | 15./16.Januar 1919 In Folge des „Januaraufstands“ (auch: Spartakusaufstand) werden Liebknecht und Luxemburg von Freikorpssoldaten erschossen |