Ordoliberalismus

 
 
 

Deutsche Variante des Neoliberalismus. In Ablehnung des bisher vorherrschenden „Laissez-faire“-Prinzips vertreten die Vertreter des Ordoliberalismus seit ca. 1937 den Standpunkt, dass für das Funktionieren der Marktwirtschaft eine politisch gesetzte Rahmenordnung (ordo) vorhanden sein müsse. Zwar wird eine zentrale Wirtschaftslenkung durch den Staat abgelehnt, jedoch für wirtschaftskonforme Eingriffe und eine soziale, staatliche Gesellschaftspolitik eingetreten.

Siehe auch
Erhard, Ludwig
Soziale Marktwirtschaft