  | Das Palais Schaumburg in Bonn ist ein inmitten eines Parks am Rheinufer gelegenes Schloss, das von 1949 bis 1976 als Amtssitz der Bundeskanzler Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Willy Brandt und Helmut Schmidt diente.
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  | Das Gebäude wurde zwischen 1858 und 1860 im spätklassizistischen Stil erbaut. 1890 wurde es von Prinz Adolf Wilhelm Viktor zu Schaumburg-Lippe erworben und in den folgenden Jahren erweitert. Ab 1939 wurde das Gebäude durch die deutsche Wehrmacht, nach dem Zweiten Weltkrieg durch belgisches Militär genutzt.
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  | Nach Gründung der Bundesrepublik entschied sich der Parlamentarische Rat für das Palais Schaumburg als Sitz des Bundeskanzlers. Nach kurzen Umbaumaßnahmen wurde es am 25. November 1949 bezogen.
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  | Da das Palais Schaumburg nicht genügend Platz bot, zog das Bundeskanzleramt 1976 in ein modernes langgestrecktes Bürogebäude um, das auf dem angrenzenden Grundstück errichtet worden war. Das Palais Schaumburg wurde auch weiterhin für Repräsentationszwecke genutzt.
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  | Seit dem Regierungsumzug 1999 von Bonn nach Berlin dient das Palais Schaumburg als Bonner Amtssitz des Bundeskanzlers. |