Hintergrund
März 1932

Reichspräsidentenwahl 1932

 
© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Wahlplakat zur Reichspräsidentenwahl 1932

Im ersten Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl am 13. März 1932 bleibt Amtsinhaber Paul von Hindenburg nur knapp unter der erforderlichen absoluten Mehrheit. Er erhält 49,6 Prozent der Stimmen. Sein stärkster Konkurrent um das Amt des deutschen Staatsoberhauptes ist Adolf Hitler (NSDAP), der 30,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen kann.

Erst im zweiten Wahlgang am 10. April bestätigen die Wähler den greisen „Sieger von Tannenberg“ mit 53 Prozent der abgegebenen Stimmen in seinem Amt. Selbst die SPD hatte angesichts der nationalsozialistischen Bedrohung ihre Anhänger aufgefordert, für Hindenburg zu stimmen. Ihr Motto: „Schlagt Hitler! Darum wählt Hindenburg.“



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