Separatfrieden mit der Ukraine
Am 9. Februar 1918 schließt das Deutsche Reich einen Separatfrieden mit der „Kornkammer“ Ukraine. Die Regierung in Berlin will mit dieser Maßnahme eine spürbare Verbesserung der Versorgungslage für Deutschland und seine Verbündeten erreichen („Brotfrieden“). Daraufhin bricht der sowjetrussische Kommissar für auswärtige Angelegenheiten, Leo D. Trotzki, die in Brest-Litowsk laufenden Verhandlungen über einen deutsch-russischen Waffenstillstand ab. Die Mittelmächte reagieren mit einem erneuten militärischen Vorstoß nach Osten, der zu großen Geländegewinnen führt. Bereits am 26. Februar wird die sowjetische Führung gezwungen sein, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
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© Deutsches Historisches Museum, Berlin
Die Delegationen während der Friedensverhandlungen im Dezember 1917 |