Spartakusbund

Spartakusbund
Gründung
März 1915

Auflösung
30. Dezember 1918

Vorgänger
Gruppe Internationale

Nachfolger
KPD
 

Aufgabe
Linke Oppositionsgruppe innerhalb der SPD während des Ersten Weltkriegs

Mitglieder
Anfänglich nur acht Parteilinke um Rosa Luxemburg und Franz Mehring. Rasch traten jedoch weitere Sozialdemokraten und Sozialisten wie Karl Liebknecht, Clara Zetkin und Wilhelm Pieck hinzu.

Tätigkeiten
März 1915 Gründung als linke Oppositionsgruppe innerhalb der SPD unter dem Namen Gruppe Internationale durch Rosa Luxemburg
Verfechtung des proletarischen Internationalismus, Eintreten gegen Burgfriede und Kriegskredite
1916 Herausgabe der illegalen „Spartakusbriefe“ durch die Gruppe, woraus sich später die Bezeichnung Spartakusbund ableitete
April 1917 Anschluss an die neugegründete USPD
Oktober 1917 Während der Oktoberrevolution in Russland kritische Stimmen innerhalb der Gruppe (v.a. Rosa Luxemburg) und Warnung vor einer bolschewistischen Diktatur
November 1918 Offizielle Umbennung in Spartakusbund
In der Novemberrevolution Forderung der Einführung des Rätesystems und Beteiligung an den Aufständen im Dezember 1918 und Januar 1919 („Januar“- bzw. „Spartakusaufstand“)
Dezember 1918 Bruch mit der USPD und Gründung der KPD durch die Spartakisten
Januar 1919 Ermordung Liebknechts und Luxemburgs, endgültiger Zerfall des Bundes

Siehe auch
Bolschewiki
Burgfrieden
KPD
Liebknecht, Karl
Luxemburg, Rosa
Mehring, Franz
Novemberrevolution
Oktoberrevolution
Pieck, Wilhelm
Spartakusaufstand
USPD