Stahlhelm

Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten
Gründung
1918

Auflösung
1935

Nachfolger
1951 (geheime) Neugründung in der Bundesrepublik, 2000 Enttarnung
 

Aufgabe
Wehrverband, „soldatische Traditionspflege“

Mitglieder
Mitgliederzahl 1930: ca. 500.000 Mitglieder

Struktur
Der Stahlhelm war ein paramilitärisch organisierter Wehrverband. Zwar war er nominell überparteilich, stand jedoch der nationalkonservativen Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) nahe und war eindeutig republikfeindlich und antidemokratisch gesinnt. Im Oktober 1931 schlossen sich Stahlhelm, DNVP und NSDAP zur Harzburger Front gegen das Kabinett Brüning zusammen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Stahlhelm 1934 zunächst als Nationalsozialistischer Deutscher Frontkämpferbund in die SA eingegliedert und 1935 schließlich ganz aufgelöst.

Tätigkeiten
1918 Kurz nach Kriegsende in Magdeburg von dem Reserveoffizier Franz Seldte gegründet
1931 Zusammenschluß von Stahlhelm, NSDAP und DNVP zur „Harzburger Front“
1934 Eingliederung des Stahlhelms in die SA und Umbenennung in Nationalsozialistischer Deutscher Frontkämpferbund
1935 Endgültige Auflösung

Siehe auch
Brüning, Heinrich
DNVP
Harzburger Front
NSDAP
SA