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Aufgabe Wehrverband, „soldatische Traditionspflege“
Mitglieder Mitgliederzahl 1930: ca. 500.000 Mitglieder
Struktur Der Stahlhelm war ein paramilitärisch organisierter Wehrverband. Zwar war er nominell überparteilich, stand jedoch der nationalkonservativen Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) nahe und war eindeutig republikfeindlich und antidemokratisch gesinnt. Im Oktober 1931 schlossen sich Stahlhelm, DNVP und NSDAP zur Harzburger Front gegen das Kabinett Brüning zusammen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Stahlhelm 1934 zunächst als Nationalsozialistischer Deutscher Frontkämpferbund in die SA eingegliedert und 1935 schließlich ganz aufgelöst.
Tätigkeiten
  | 1918 Kurz nach Kriegsende in Magdeburg von dem Reserveoffizier Franz Seldte gegründet
|   | 1931 Zusammenschluß von Stahlhelm, NSDAP und DNVP zur „Harzburger Front“
|   | 1934 Eingliederung des Stahlhelms in die SA und Umbenennung in Nationalsozialistischer Deutscher Frontkämpferbund
|   | 1935 Endgültige Auflösung
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Siehe auch
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