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Aufgabe Internationale Organisation zur Überwachung der Einhaltung von Friedensverträgen, Vermittlung in Konfliktfällen und zur Förderung der internationalen Kooperation
Mitglieder
  | Gründungsmitglieder: Australien, Belgien, Bolivien, Brasilien, Republik China, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Guatemala, Honduras, Indien, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Kuba, Liberia, Neuseeland, Nicaragua, Panama, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Südafrika, Siam, Tschechoslowakei, Uruguay
|   | ‚neutrale‘ Mitglieder: Albanien, Argentinien, Chile, Dänemark, Iran, Kolumbien, Niederlande, Norwegen, Paraguay, Schweden, Spanien, Venezuela
|   | Spätere Mitglieder: Abessinien, Afghanistan, Ägypten, Bulgarien, Costa Rica, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Estland, Finnland, Irak, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mexiko, Österreich, Schweiz, Sowjetunion, Ungarn, Türkei |
Struktur
  | Satzung ist Teil der Pariser Vorortverträge und des Versailler Vertrags
|   | Organe: Generalversammlung (tagt einmal jährlich); Völkerbundrat (bestehend aus vier, später sechs ständige und neun nichtsständige Mitglieder, die im Dreijahresrhythmus gewählt werden)
|   | Jedes Mitglied besitzt eine Stimme
|   | Entscheidungen nach Einstimmigkeitsprinzip
|   | Generalsekretäre:
|   | Séan Lester [1940-46]
|   | Joseph Avenol [1933-1940]
|   | Sir James Eric Drummond [1919-1933] |
Tätigkeiten
  | Beteiligung an der Durchführung der Bestimmungen der Friedensverträge von Versailles (u. a. durch Verwaltung des Saargebietes, Aufsicht über die Freie Stadt Danzig, Grenzziehung in Oberschlesien);
|   | Ab 1930 Minderung des internationalen Ansehens wegen fehlenden Sanktionsmöglichkeiten gegenüber der Expansionspolitik Deutschlands, Japans und Italiens
|   | 1933 Austritt Deutschlands und Japan, 1937 Italiens
|   | 1940 Ausschluss der UdSSR aufgrund des Überfalls auf Finnland |
Siehe auch
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