Hintergrund
Februar 1934

Wiener Februaraufstand

Wie Deutschland bleibt auch Österreich nicht von gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Linken und Rechten verschont. Als am 12. Februar 1933 Mitglieder der „Heimwehr“, einer als Hilfspolizei fungierenden Miliz der Christlich-Sozialen Partei, im Linzer Parteihaus der Sozialdemokraten eine Hausdurchsuchung durchführen wollen, brechen bürgerkriegsähnliche Unruhen aus, die schnell auf die Hauptstadt übergreifen.

© DÖW Foto 787
Straßenkontrolle: Die Wiener Innenstadt wird hermetisch abgeriegelt

Der „Wiener Februaraufstand“ wird innerhalb von drei Tagen niedergeschlagen. Der sozialdemokratische „Republikanische Schutzbund“ hat rd. 200, Heimwehr und Bundesarmee zusammen über 100 Tote zu beklagen. Bundeskanzler Engelbert Dollfuß (Christlich-Soziale Partei) lässt daraufhin die Sozialdemokratische Partei sowie alle ihr angeschlossenen Organisationen, darunter die Gewerkschaften, verbieten.




Suche

Kontakt | Impressum | Sitemap | Startseite

© 2005 Bundeskanzler- Willy- Brandt- Stiftung