Das Willy-Brandt-Archiv im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (WBA) in Bonn hütet den gesamten Nachlass. Seine Aufgabe ist die Sammlung, Aufbewahrung, Ordnung, Verzeichnung und Bereitstellung von Archivgut aus Willy Brandts persönlichem, beruflichem und politischem Werdegang.
Das Archiv umfasst ca. 400 laufende Meter Akten und ist damit einer der größten Nachlässe eines deutschen Nachkriegspolitikers überhaupt. Hinzu kommt eine umfangreiche Fotosammlung sowie zahlreiche Devotionalia, Orden und Gastgeschenke. Das Schriftgut des WBA stellt eine wichtige Primärquelle zur Erforschung der Geschichte des deutschen Exils, der Nachkriegszeit, der Bundesrepublik Deutschland, der SPD und der Sozialistischen Internationale dar.
Gemäß dem Errichtungsgesetz der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung besteht eine der wichtigsten Aufgaben der Stiftung darin, an der Nutzung und Auswertung des WBA mitzuwirken. Zur Erfüllung dieses Stiftungzwecks hat die Stiftung die zehnbändige Edition "Willy-Brandt - Berliner Ausgabe" herausgegeben.
Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Berlin und das WBA in der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn arbeiten eng zusammen. Das Kuratorium unserer Stiftung ist gemäß dem Vertrag über das Archiv vom 1. Juni 1994 personenidentisch mit dem Beirat des Willy-Brandt-Archivs. Dieser Beirat bestimmt die allgemeinen Richtlinien der Arbeit des WBA sowie des Zugangs zu ihm. Wissenschaftler oder Journalisten, die dort recherchieren wollen, müssen einen Nutzungsantrag stellen.
Bitte wenden Sie sich an:
Willy-Brandt-Archiv im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung
Harry Scholz M.A./ Sven Haarmann M.A.
Godesberger Allee 149
D-53175 Bonn
Tel.: ++49 (0) 228 / 883-8052 bzw. -8023
Email: harry.scholz [at] fes.de bzw. sven.haarmann [at] fes.de