Der Willy-Brandt-Preis


Alle zwei Jahre verleiht die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung den „Willy-Brandt-Preis zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern“.

Ausgezeichnet werden herausragende Dissertationen oder Habilitationen historischer, gesellschaftswissenschaftlicher oder juristischer Fachrichtung, deren Inhalte auf das politische Wirken Willy Brandts bezogen werden können und hierdurch in Übereinstimmung mit dem Stiftungszweck dazu beitragen, das Andenken an Willy Brandt zu wahren.
Die Arbeit muss von der jeweiligen Fakultät angenommen worden sein und soll – gerechnet vom Abgabetermin bei der Fakultät der Bewerber – zum Zeitpunkt der Vorlage bei der Auswahlkommission nicht älter als anderthalb Jahre und noch nicht veröffentlicht sein.

Der Preisträger erhält eine von den Vorsitzenden des Kuratoriums und des Vorstandes der Stiftung unterzeichnete Urkunde. Es wird ihm dazu eine unentgeltliche Veröffentlichung seiner Arbeit in der stiftungseigenen Reihe "Willy-Brandt-Studien" oder ein Druckkostenzuschuss angeboten.
Hier finden Sie die Ausschreibungs- und Verfahrensordnung.

Die bisherigen Preisträger und -trägerinnen sind (in chronologischer Reihenfolge):

  • Willy-Brandt-Preis 2011: Claudia Hiepel
    Willy Brandt und Georges Pompidou: Deutsch-französische Europapolitik zwischen Aufbruch und Krise, München: Oldenbourg 2012 (Studien zur Internationalen Geschichte; 29)
  • Willy-Brand-Preis 2009: Petri Hakkarainen
    A State of Peace in Europe. West Germany and the CSCE, 1966-1975, New York, Oxford: Berghahn Books 2011
  • Willy-Brandt-Preis 2007: Robin M. Allers
    Besondere Beziehungen. Deutschland, Norwegen und Europa in der Ära Brandt (1966-1974), Bonn: Dietz 2009 (Willy-Brandt-Studien; 2)
  • Willy-Brandt-Preis 2005: Daniel Friedrich Sturm
    Uneinig in die Einheit. Die Sozialdemokratie und die Vereinigung Deutschlands 1989/90, Bonn: Dietz 2006 (Willy-Brandt-Studien; 1)
Claudia Hiepel, Preisträgerin 2011
Perti Hakkarainen, Preisträger 2009
Robin M. Allers, Preisträger 2007
Daniel F. Sturm, Preisträger 2005