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23.10.2015

Kristina Meyer erhält Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte

Die Historikerin aus Jena wird für ihre Dissertation „Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945-1974“ ausgezeichnet.

Das Kuratorium der Stiftung hat Dr. Kristina Meyer den Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte 2015 zugesprochen. Mit dem Preis zeichnet die Stiftung alle zwei Jahre eine herausragende wissenschaftliche Arbeit aus, die sich entweder unmittelbar mit dem Wirken und dem Vermächtnis Willy Brandts oder einem Kapitel der Zeitgeschichte befasst, das mit seinem Namen und politischen Leben verbunden ist.

Nach einhelliger Auffassung der Auswahlkommission erweitert die Arbeit von Frau Meyer die Kenntnisse über die Geschichte der SPD nach 1945 in beträcht­lichem Maße, indem sie die NS-Vergangen­heitspolitik der Partei systematisch analysiert und in den Bezugs­rahmen der gesellschafts- und innenpolitischen Entwicklung der Bundesrepublik und der Geschichte der SPD einordnet. Durchaus kritisch, jedoch ohne moralisch zu urteilen, vergleiche die Autorin Denkweisen der Mitglieder der Parteielite – besonders auch Willy Brandts – ebenso wie die der Parteibasis. Dabei sei die Dissertation übersichtlich gegliedert und sehr eingängig geschrieben.

Dr. Kristina Meyer, geb. 1978, studierte Ge­schichte, Politik und Kommunika­tions­wissen­schaft an der Universität Bochum. Seit 2005 arbeitet sie am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Jena und ist wissenschaft­liche Geschäfts­führerin des Jena Center Geschichte des 20. Jahr­hunderts.

Im Dezember 2015 erscheint die erweiterte Studie von Kristina Meyer unter dem Titel „Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945-1990“ im Göttinger Wallstein-Verlag.

Portät von Dr. Kristina Meyer. Foto: Louisa Reichstetter

Dr. Kristina Meyer