22.07.2019

Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis für Freiheit und Menschenrechte

In Kooperation mit dem Human Rights Film Festival Berlin

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung vergibt in diesem Jahr erstmalig den „Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis für Freiheit und Menschenrechte“ in Kooperation mit dem Human Rights Film Festival Berlin. Der Preis wird in den Jahren 2019 bis 2023 verliehen und ist mit 3.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 25. September 2019 zum Abschluss des Festivals statt.

"Willy Brandt setzte sich zeitlebens für Freiheit, Frieden, Demokratie, Gerechtigkeit und Menschenrechte ein. Wir freuen uns daher sehr, im Rahmen des 50. Jubiläums seiner Kanzlerschaft den Dokumentarfilmpreis zusammen mit dem Human Rights Film Festival Berlin zu verleihen. Wir wollen damit an Willy Brandts Leistungen als Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger erinnern und herausragende Filmemacher unterstützen, deren Arbeit exemplarisch für die Werte und das Leben Brandts stehen", sagt Wolfram Hoppenstedt, Geschäftsführer der Stiftung. 

Das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) findet vom 18. bis zum 25. September 2019 in Berlin statt. Das Festival wurde 2018 geründet und lief unter der Schirmherrschaft des Künstlers Ai-Weiwei. Im kuratierten Programm des Festivals werden insgesamt 30 Filme in 70 Vorführungen und Gesprächen mit Filmschaffenden und Filmprotagonist*innen präsentiert. Es zeigt Geschichten von mutigen Menschen, von ihren Ängsten, Freuden und Hoffnungen. Die Filme prangern Menschenrechtsverletzungen an und zeigen sie auf. Sie führen Fluchtursachen vor Augen und bieten neue Perspektiven auf unsere Welt. Im Rahmen von Filmvorführungen mit anschließenden Q&As, Podiumsdiskussionen und Workshops bietet das HRFFB eine Plattform zur Auseinandersetzung mit grundlegenden Themen wie Demokratie, Recht & Verantwortung, Repression, Krieg & Ausbeutung, und Nachhaltigkeit, Ressourcenausbeutung & Umweltschutz. >>Zum Festival

Human Rights Film Festival Berlin 2019