15.08.2019

Willy Brandt Small Research Grant 2019

Olga Rosenblum erhält das Forschungsstipendium für 2019

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung vergibt zum zweiten Mal einen Willy Brandt Small Research Grant. In diesem Jahr erhält die russische Historikerin Dr. Olga Rosenblum das Forschungsstipendium.

Dr. Olga Rosenblum ist Dozentin an der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften (RGGU) in Moskau. Sie lehrt dort in der Abteilung für sowjetische und neuere russische Literaturgeschichte am Institut für Philologie und Geschichte. Ihr Forschungsthema ist „Die Suche russischer Dissidenten nach Gesprächspartnern im Ausland“. Die Stiftung unterstützt mit dem Research Grant von EUR 5.000 Archivaufenthalte in Bremen, Bonn und Köln sowie ihre Arbeit zum Verfassen von zwei Forschungskapiteln.

"Die Förderung einer innovativen historischen Forschung ist ein zentrales Anliegen der Stiftung. Wir freuen uns daher sehr über das hochinteressante Projekt von Olga Rosenblum. Zudem hat es über die Kontakte sowjetischer Dissidenten zu westlichen Gesprächs- und Briefpartnern einen direkten Bezug zu Willy Brandt.“, sagt Wolfram Hoppenstedt, Geschäftsführer der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

Die Willy Brandt Small Research Grants sind Kurzstipendien, die Historiker*innen oder Politolog*innen unterstützen sollen, ein laufendes Forschungsprojekt abzuschließen. Die Stiftung vergibt bis zu zwei im Jahr. Gefördert werden Projekte, die sich unmittelbar mit dem Wirken oder dem Vermächtnis Willy Brandts befassen, oder mit einem Kapitel der Zeitgeschichte, das mit Brandts Namen und politischen Leben verbunden ist.

>>Download Pressemitteilung (pdf)

Dr. Olga Rosenblum, Russische Staatliche Universität für Geisteswissenschaften (RGGU), Moskau