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23.10.2017

15. November, Buchvorstellung: Heinrich Böll und Willy Brandt - Zwei Nobelpreisträger im Gespräch

Marianne Zepp präsentiert das neue Buch von Norbert Bicher, gefolgt von einer Diskussion mit dem Autor und Bernd Rother.

Heinrich Böll, der im Dezember hundert Jahre alt geworden wäre, und Willy Brandt sind Ikonen der bundesrepublikanischen Geschichte. In „Mut und Melancholie“ zeichnet Norbert Bicher anhand ihrer Briefe, Texte und Erinnerungen das Verhältnis dieser beiden Männer nach, das von tiefer Sympathie, gegenseitiger Unterstützung und politischer Selbstbehauptung geprägt war. Sie standen nach dem Krieg für ein anderes Deutschland, wagten beide „mehr Demokratie“ und wurden dafür in beispielloser Weise diffamiert. Doch trotz ihres Hangs zur Melancholie resignierten sie nie. Stattdessen begeisterten der Friedensnobelpreisträger von 1971 und der Literaturnobelpreisträger von 1972 die Jugend ihres Landes und öffneten vielen Menschen einen Weg aus der Adenauer-Zeit.

Am 15. November präsentiert Marianne Zepp, Referentin für Zeitgeschichte in der Heinrich-Böll-Stiftung, das neue Buch von Norbert Bicher. Anschließend geht sie zusammen mit dem Autor und Bernd Rother von der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung auf eine Spurensuche durch die Leben von Heinrich Böll und Willy Brandt.

Um Anmeldung wird gebeten:
Telefon: +49 30 - 787 707 -0
Email: info(a)willy-brandt.de

Forum Willy Brandt Berlin, Unter den Linden 62 - 68
Beginn: 18:00 Uhr

In Kooperation mit dem Dietz Verlag

Es werden Foto- und Videoaufnahmen im Rahmen der Veranstaltung gemacht.

Willy Brandt und Heinrich Böll im Gespräch. Jupp Darchinger / Archiv der sozialen Demokratie