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31.01.2018

22. Februar: Arafat im Kalten Krieg

Buchpräsentation und Diskussion zur Palästinapolitik der SED

Mit Lutz Maeke (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin), Bernd Erbel (Botschafter der Bundesrepublik in Ägypten, im Irak und im Iran a.D.), Hermann Wentker (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin) und Shimon Stein (ehemaliger Botschafter Israels in Deutschland). Moderation: Bernd Rother (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung).

Erich Honecker und Jassir Arafat verband angeblich eine Männerfreundschaft par excellence. Und nur die DDR, nicht die Bundesrepublik, war vermeintlich ein einflussreicher und verlässlicher Partner der Palästinenser. In "DDR und PLO: Die Palästinapolitik des SED-Staates" (Verlag de Gruyter Oldenbourg, 2017) hat Lutz Maeke die Politik der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) im Kalten Krieg untersucht und zeigt auf, wie die PLO versuchte, sich die deutsch-deutsche Konkurrenz zunutze zu machen. Eine der überraschendsten Erkenntnisse seines Buches lautet: Die SED bekämpfte Jassir Arafat entschieden – da er sich zu stark prowestlich engagierte.

Rezension in der taz (Dezember 2017): Lutz Maeke beschreibt "hervorragend Arafats Taktieren zwischen westlicher und sozialistischer Einflusssphäre."

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte, dem Berliner Kolleg Kalter Krieg und dem Verlag de Gruyter Oldenbourg.

Anmeldung über das online Formular bis zum 16. Februar oder telefonisch 030 / 78 77 07 - 0 sowie Email info[at]willy-brandt.de

Forum Willy Brandt Berlin Unter den Linden 62 -68 10117 Berlin Beginn: 18:00 Uhr