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29.08.2017

20. September, Podiumsdiskussion: "Mehr Demokratie wagen" heute und morgen

Vom Auftrag zum Albtraum der Politik?

Was hat uns der Satz Willy Brandts, „Wir wollen mehr Demokratie wagen“, heute noch zu sagen? „Mehr Demokratie“ verwirklichen zu wollen, dieses Versprechen steht inzwischen in vielen Wahlprogrammen. Fast alle Parteien fordern, auch auf Bundesebene Volksentscheide einzuführen. Zu den lautesten Befürwortern von mehr direkter Demokratie zählen aber auch radikale Kräfte, die den Parlamentarismus verachten und gegen die Politik, die Medien und die Eliten hetzen. Deren Vertretern wird vorgeworfen, das angeblich undemokratische und korrumpierte „System“ gemeinsam zu steuern und den „wahren Volkswillen“ zu ignorieren.

Erodiert die Akzeptanz der repräsentativen Demokratie? Kann „mehr Demokratie wagen“ zum unkalkulierbaren Risiko für die Demokratie werden? Dass Populisten in vielen Ländern starken Zulauf haben und ihre Ansichten im Nu weit verbreiten können, ist vor allem auf die sozialen Medien zurückzuführen. Die Digitalisierung hat auch die Teilnahme an politischen Debatten fundamental demokratisiert. Muss die Forderung nach „mehr Demokratie“ neu interpretiert werden? Und wie kann der offene und wahrheitsgemäße politische Diskurs im digitalen Zeitalter verteidigt werden?

Teilnehmer/innen
Heinz Bude, Prof. für Makrosoziologie, Universität Kassel
Wolfgang Gründinger, Autor und Zukunftslobbyist
Christiane Hoffmann, Journalistin, Der Spiegel
Paul Nolte, Prof. für Neuere Geschichte / Zeitgeschichte, FU Berlin
Anja Reschke, Journalistin, NDR

Moderation
Ulrich Schöler, Vorsitzender des Vorstands der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Die Veranstaltung findet statt am
Mittwoch, den 20. September, um 18:45 Uhr,
in der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestr. 111, 10115 Berlin.

Sie wird per Livestream übertragen.

Eine Veranstaltung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, dem Arbeitsbereich Zeitgeschichte am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und dem LabEx EHNE (Ecrire une Histoire Nouvelle de l'Europe), Université Paris Sorbonne (Paris 4)