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11.11.2016

29. November: "Ist Patriotismus die demo­kratische Alternative zum Nationalismus?"

Ein "brand(t)aktuell"-Gespräch mit Simone Peter, Holger Schmale und Wolfgang Thierse

Das bekannteste Wahlplakat der legendären „Willy-Wahl“ 1972 zeigte den Bundes­kanzler mit dem Schriftzug „Deutsche – Wir können stolz sein auf unser Land“. Dieser Slogan sprach das Nationalgefühl oder den Patriotismus an - bereits hier beginnen die Differenzen - und hat seither immer wieder zu Debatten geführt. Die Fußballweltmeisterschaft 2006 brachte einen deutlichen Wandel in der vorherrschenden Einstellung gegenüber deutschem Nationalstolz. Welt­­offen­heit und zugleich Stolz auf das eigene Land waren möglich geworden.

Mit dem Aufkommen von Pegida und AfD stellt sich erneut die Frage nach dem Verhältnis demokratischer Kräfte, insbesondere der demokratischen Linken, zu Nationalgefühl und Patriotismus. Im Frühsommer diesen Jahres fordert der Journalist Holger Schmale in einem Leitartikel unter Bezug auf die SPD-Wahl­parole von 1972 „Patrioten braucht das Land“ und wendet sich damit gegen eine „patriotische Gleichgültigkeit“ der Linken. Wenig später twittert die Grünen-Politikerin Simone Peter: „Nicht wegschauen! Im Schatten des gesunden Patriotismus wächst gefährl. Nationalismus“.

Über dieses aktuelle Themenfeld diskutieren Simone Peter (Parteivorsitzende der GRÜNEN), Holger Schmale (DuMont Hauptstadtredaktion) und Bundestags­präsident a.D. Wolfgang Thierse (SPD). Das Gespräch moderiert der Vor­­stands­vorsitzende der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, Ulrich Schöler.

Die Veranstaltung findet statt
am Dienstag, den 29. November, um 18 Uhr
im Forum Willy Brandt Berlin
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Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 25.11. per Mail oder
Telefon 030 / 787 707-0.

SPD-Wahlplakat zur Bundestagswahl 1972