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01.06.2017

8. Juni: Buchvorstellung „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“

Martin Schulz stellt das Buch von Klaus Schönhoven zu den SPD-Reichstagsabgeordneten vor.

- in Kooperation mit der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand -

Am 23. März 1933 forderte Hitler von den Reichstagsfraktionen deren Zustimmung zu seinem sog. Ermächtigungsgesetz. Die SPD verweigerte sich dem, trotz massiver Einschüchterungsversuche. Otto Wels hielt im Namen seiner Partei eine letzte Rede im Reichstag und wandte sich offen an all jene, die durch die Nationalsozialisten bedroht wurden, in dem Bewusstsein, dass seine Sozialdemokraten von nun an ebenfalls zu den Gejagten gehören würden.
Die Verabschiedung des Gesetzes konnte die SPD nicht verhindern, denn die anderen Reichstagsfraktionen hatten ihm ihre Zustimmung gegeben. Die Weimarer Verfassung wurde außer Kraft gesetzt, der uneingeschränkten Diktatur Hitlers wurde der Weg frei gemacht.
Was das für die sozialdemokratischen Abgeordneten bedeutete, hat der emeritierte Professor für politische Wissenschaften und Zeitgeschichte an der Universität Mannheim, Klaus Schönhoven, untersucht.

Der Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, wird das Buch vorstellen. Im Anschluss sprechen Bernd Faulenbach (Historische Kommission beim SPD-Parteivorstand) und Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand) mit dem Autor Klaus Schönhoven über das Buch und die Geschichte der SPD im Dritten Reich. Die Moderation hat Anja Kruke (Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung).

Das Buch ist im J.H.W. Dietz Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.

Die Veranstaltung findet statt am
Donnerstag, den 8. Juni 2017, um 16:00 Uhr
in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz,
In den Ministergärten 6, 10117 Berlin
.

Um Anmeldung bis zum 06. Juni wird gebeten
über die Webseite der SPD oder per Mail.
Bitte bringen Sie am Veranstaltungstag einen Lichtbildausweis mit.

Cover des vorgestellten Buches

Titelseite des Buches von Klaus Schönhoven.