26.10.2017

30. November, Podiumsdiskussion: Der INF-Vertrag von 1987. Warum Abrüstung kein Hirngespinst ist

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Patricia Flor, Oliver Meier, Otfried Nassauer und Andreas Wirsching

Was im Dezember 1987 geschah, grenzte für die meisten Zeitgenossen an ein Wunder: Nach Jahrzehnten eines fiebrigen Rüstungswettlaufs vereinbarten die Supermächte den ersten Abrüstungsvertrag des Nuklearzeitalters. Anschließend wurde eine komplette „Waffengeneration“ verschrottet, über die wenige Jahre zuvor noch erbittert gestritten worden war: die in Europa und Asien stationierten Mittelstreckenraketen der USA und UdSSR. Obwohl noch immer wegweisend, droht diese Vereinbarung in den aktuellen Streitereien zwischen Washington und Moskau zerrieben zu werden – mit unkalkulierbaren Folgen weit über Europa hinaus.

Über die Geschichte und aktuelle Bedeutung des INF-Vertrages diskutieren:

Patricia Flor
, Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle, Berlin
Oliver Meier, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Otfried Nassauer, Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit
Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin
Moderation: Bernd Greiner, Berliner Kolleg Kalter Krieg

Do, 30.11.2017, 19:00
Humboldt-Universität zu Berlin, Senatssaal
Unter den Linden 6
10117 Berlin

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Veranstaltung des Berliner Kollegs Kalter Krieg, des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin und des Historischen Instituts der Universität Mannheim mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Stiftung Friedensforschung, der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Foto: MSGT Jose Lopez Jr. [Public domain], via Wikimedia Commons