02.01.2018

31. Januar: Hineingerutscht? Die NATO und Deutschland im Kosovo-Krieg

Hans-Peter Kriemann über das Zusammenspiel von Politik, militärischem Denken und Konflikten.

Mit der deutschen Wiedervereinigung wurde eine Friedensdividende erwartet, und so mancher fragte sich: Wozu eigentlich noch Streitkräfte? Acht Jahre später beteiligte sich die Bundesrepublik Deutschland mit Tornados am Luftkrieg der NATO gegen Jugoslawien. Es war der erste Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges - ohne ein UN-Mandat.
Die Analyse der Wechselwirkungen zwischen dem internationalen politischen Prozess zur Bewältigung des Kosovo-Konflikts und der Logik militärischen Denkens führt zu der zentralen Frage, inwieweit solche militärischen Denkweisen zum Ausbruch von Konflikten und Kriegen beitragen können.

Mit Hans-Peter Kriemann (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Potsdam).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin statt.

ORT
Forum Willy Brandt Berlin, Unter den Linden 62-68
Beginn: 18:00 Uhr

ANMELDUNG
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FAX (030) 84 37 05 - 20
berlin(a)ifz-muenchen.de

Hans-Peter Kriemann