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04.01.2018

8. März: Workshop für Oberstufen im Geschichtsprofil

Wissenschaftlicher Umgang mit Tondokumenten

Quellen sind der "Rohstoff" der Geschichtswissenschaft (und der Abiturprüfungen): Fotodokumente, Vertragstexte, Statistiken, Landkarten ebenso wie Ton- und Filmaufnahmen.

In unserem Workshop zeigt. Dr. Alina Laura Tiews, Historikerin aus Hamburg, wie sie mit spannenden Tondokumenten zu "Flucht und Vertreibung im Rundfunk nach 1945" gearbeitet hat. Die Auswertung des Quellenmaterials war geleitet von den Fragen:

Was sind zeitlose Erscheinungen einer Flucht? Wo ähneln sich die sozialen und politischen Rahmenbedingungen? Was war gebunden an den Zeitkontext des Zweiten Weltkrieges? Und: Welche Rolle spielen die Medien bei der Berichterstattung über Flüchtlinge und Vertriebene?

Damit bekommt der 90minütige Workshop einen aktuellen Bezug zur momentanen Flüchtlingsdebatte. Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, mit ihren - aus der Quellenanalyse - erworbenen Kenntnissen und unter fachkundiger Leitung die aktuelle Berichterstattung kritisch zu hinterfragen: Ist die Lage von Flüchtlingen heute wirklich so neu?

Die TeilnehmerInnen erhalten eine CD mit den Tondokumenten zu "Flucht und Vertreibung im Rundfunk aus den Jahren 1945 bis 1960".

Zeit: 10-11:30 Uhr; Ort: Seminarraum Willy-Brandt-Haus, Königstraße 21.

Informationen bei: Frauke Kleine Wächter, Bildung und Vermittlung, f.kleine_waechter [at] willy-brandt.de oder 0451 / 122-425-2

Der Workshop ist ausgebucht

Dr. Alina Laura Tiews forschte zu "Flucht und Vertreibung im Rundfunk nach 1945" am Hans-Bredow-Institut für Medien-forschung an der Universität Hamburg

Interview mit einem Flüchtlingskind 1946 (c) Schwermer, Forschungsstelle Mediengeschichte