18.09.2017

24. November "Ideal und Kalkül. Die europäische Einigung in historischer Perspektive"

Prof. Dr. Ulrich Herbert blickt zurück auf die Geschichte der Europäischen Union.

Großer ABENDVORTRAG

Freitag, 24. November 2017, 19.00 Uhr, Audienzsaal des Rathauses zu Lübeck

Prof. Dr. Ulrich Herbert blickt zurück auf die Geschichte der Europäischen Union. Es sei verblüffend, so der Historiker, dass trotz vieler Interessengegensätze, Widersprüche und nationaler Egoismen in Europa so etwas wie eine Europäische Union jemals zustande kommen konnte. Umso überraschter sei er, dass die Union immer noch besteht - und trotz allem enorm erfolgreich ist.

Ulrich Herbert ist Inhaber der Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau und hat mit wegweisenden Studien zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland auf sich aufmerksam gemacht. 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 2007 bis 2012 leitete er die School of History des "Freiburg Institute for Advanced Studies". Zuletzt bereicherte sein Opus Magnum "Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert" die öffentliche Diskussion.

Einführung: Dr. Jürgen Lillteicher, Leiter Willy-Brandt-Haus Lübeck

Veranstalter:

Archiv der Hansestadt Lübeck

Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung/Willy-Brandt-Haus Lübeck

Kulturstiftung Hansestadt Lübeck - die Lübecker Museen Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte der Universität zu Lübeck, Zentrum für kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck

Der Eintritt ist frei. Anmeldung bis zum 23. November erbeten unter: haus-luebeck [at] willy-brandt.de

Prof. Dr. Ulrich Herbert, Freiburg i.Br.