29.08.2018

6. September: Vernissage der Sonderausstellung "Es brennt!"

„Wie wird man diesen Tag in der Geschichte nennen?“

Vor 80 Jahren - am 9. und 10. November 1938 - brannten in Deutschland mehr als 1200 Synagogen. Das Ausmaß der Gewalt markierte einen unübersehbaren Wendepunkt im Leben der Juden in Deutschland: Sie waren der Staatsmacht und Bevölkerung schutzlos ausgeliefert. 

Zur Eröffnung der Sonderausstellung "Es brennt!" Antijüdischer Terror in Deutschland 1938 diskutieren über Bedeutung und Erinnerung an das reichsweite Pogrom Dr. Linde Apel, Leiterin der „Werkstatt der Erinnerung“ Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg, Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung „Es brennt!“, sowie Mark Inger, Büroleiter und Sprecher der Jüdischen Gemeinde Lübeck. Moderation: Dr. Wolfgang Schmidt, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

„Wie wird man diesen Tag in der Geschichte nennen?“
Datum:
Donnerstag, 6. September 2018, 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
Ort: Reformierte Kirche, Königstraße 18, 23552 Lübeck

Im Anschluss freuen wir uns, Sie im Willy-Brandt-Haus zur Besichtigung der Sonderausstellung begrüßen zu dürfen.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen erbeten unter 0451/ 122 4250, per E-Mail oder Onlineformular.